Sa., 21.05.2016 - So., 22.05.2016,
2-Tages-Fahrt von Samstag, 21. Mai bis Sonntag, 22. Mai:
An der Wörnitz von der Quelle bis zur Mündung 
Schillingsfürst – Wassertrüdingen – Donauwörth
Übersicht:
Unsere gesamte Tour führt bis auf wenige kurze Strecken über asphaltierte Wege und wenig befahrene Sträßchen; dazwischen gibt’s auch mal einen kurzen Abschnitt mit Split.
Strecke am Samstag:
Vom hochgelegenen Barockschloss Schillingsfürst hat man einen schönen Ausblick auf den Naturpark Frankenhöhe. Hier beginnen wir unsere Tour und rollen am ehemaligen Wasserturm vorbei hinab in den Ort zur Wörnitzquelle. Die Schüttung ist bescheiden, doch das ändert sich langsam aber sicher, denn die Wörnitz bekommt auf ihrem Weg zur Donau Verstärkung von über 100 Nebenflüsschen. Und weil sie meistens ein breites Tal zur Verfügung hat und nur 70 Höhenmeter von der Quelle bis zur Mündung verliert, mäandert sie 132,5 km lang so dahin und hat deshalb den Beinamen „Schlangenfluss“ bekommen.
Auf unserem Weg liegt die ehemals Freie Reichsstadt Dinkelsbühl mit vollständig erhaltener Stadtmauer von 1372 und 18 Türmen. Durch den Rothenburger Torturm fahren wir hinein in die „Schönste Altstadt Deutschlands“ (lt. Focus) mit prächtigen Fachwerkhäusern und durchs Nördlinger Tor wieder hinaus.
Bei Wittelshofen verlassen wir für heute die Wörnitz. Unser Ziel ist ein Besuch des Schlossparks von Robert Freiherr von Süsskind in Dennenlohe. Die Anlage gilt als größter Rhododendronpark Süddeutschlands.
Von hier ist es dann noch ein knappes Stündchen bis wir durchs „Obere Tor“ in den Altstadtkern von Wassertrüdingen einziehen.
Entfernung: ca. 73 km
Strecke am Sonntag:
Heute radeln wir aus der historischen Altstadt mit ihrem Rathaus im „Münchner Stil“ hinaus an die Wörnitz, die uns den ganzen Tag über begleitet.
In Oettingen bei der Wörnitzbrücke ziert den Kreisel ein großer kupferner Braukessel und weist darauf hin, dass hier ein bekanntes Bier gebraut wird. Wenn uns die Zeit reicht, machen wir einen Abstecher in die Altstadt und zum Schloss.
Über den Weiler Speckbrodi nähern wir uns dem am östlichen Riesrand gelegenen Städtchen Harburg. Mit seinen romantischen Winkeln wird es auch als Malerparadies bezeichnet. Fast senkrecht über der Altstadt thront mit seinem Wehrgang das Schloss Harburg. Es ist im Besitz des Fürstlichen Hauses Wallerstein. Hier hat sich die Wörnitz mühsam einen Weg durch den Kraterrand suchen müssen.
Am Ende unserer Tour fahren wir auf der Reichsstraße mit ihren herrschaftlichen Giebeln in die ehemals Freie Reichsstadt der „Mondspritzer“ und weiter durchs Rieder Tor über die „Kleine Wörnitz“ auf die Altstadtinsel „Ried“ von Donauwörth. .
Entfernung: ca. 53 km
Verpflegung:
am Samstag: tagsüber aus der Packtasche, nachmittags kleine Kaffeepause, Abendessen im Hotel;
am Sonntag: Frühstück im Hotel, vormittags Pause in einem Biergarten
Kosten für
Hin- und Rückfahrt im Bus mit Fahrradanhänger, Eintritt Rhododendronpark Dennenlohe,
Übernachtung/Frühstück:
- im Doppelzimmer mit Dusche/WC pro Person ca. 125,– Euro
- im Einzelzimmer mit Dusche/WC ca. 160,– Euro
- Zuschlag für Nichtmitglieder des SAV 5,– Euro
Treffpunkt: Bahnhof Endersbach
Zeit: Samstag, 21. Mai, 5:20 Uhr
Wichtig:
Bitte einen Ersatzschlauch mitbringen und die Packtaschen zunächst so anbringen, dass sie beim Verladen der Räder abgenommen werden können.
Auch diesmal haben wir kein Begleitfahrzeug.
Die Tour findet bei jedem Wetter statt.
Anmeldung:
ab Januar 2016 bis Ende Februar bei Friedrich Hetzinger,
Tel. 0 71 51 – 6 55 94. Die Teilnehmerzahl ist begrenzt.

